Die Verkehrswende NÖ ist das
Netzwerk der Verkehrsinitiativen in Niederösterreich.

Unser gemeinsames Interesse ist der Vorrang für umwelt- und menschenfreundliche Mobilität.

  • Wir sind regional und auf landesebene aktiv
  • Wir vernetzen uns österreichweit und international.

 

Unsere Grundsätze

Vorrang für umwelt- und menschenfreundliche Mobilität!

Die Verkehrspolitik geht in Niederösterreich nach wie vor in die falsche Richtung:

Ein Großteil der Gelder des Landesbudgets für Mobilität fließt in den Motorisierten Individualverkehr (MIV). Das sind nahezu 400 Mill. € *)
Für den öffentlichen Verkehr (ÖV) werden nur 167 Mill. € *) investiert, wobei hier nicht alles dem öffentlichen Alltagsverkehr dient, weil auch touristische Leistungen inkludiert sind.
Für den Radverkehr, der laut Landesregierung 7% des Modal Split beträgt, stehen nur 2-4 Mill. € *) zur Verfügung. Zusätzlich ist es so, dass das Land NÖ nicht für den Radverkehr zuständig ist.

Neben dem Landesbudget gibt es hohe Investionen für weiteren Autoverkehr durch den Bund. Die ASFINAG ist treibende Kraft für den Ausbau von Schnellstraßen und Autobahnen.
So wird der Autoverkehr trotz Klimawandel weiter angekurbelt.

Wer Straßen sät, wird (Auto-)Verkehr ernten!

Wenn wir eine Wende in Richtung Klimaschutz und erneuerbarer Energien schaffen wollen,wenn wir verantwortlich gegenüber zukünftigen Generationen handeln wollen, wenn wir einen lebenswerten und gesunden Stadtraum mit weniger Lärm, Schadstoffen und Unfällen schaffen wollen, wenn wir die Menschen vom Zwang zum Auto befreien wollen, dann brauchen wir eine grundsätzliche Wende in Richtung einer nachhaltigen Verkehrpolitik. Die parallele Förderung von MIV und ÖV bzw noch schlimmer: die ständige Bevorzugung des MIV, macht eine solche Verkehrswende unmöglich. Für eine nachhaltige Verkehrswende brauchen wir ab sofort den absoluten Vorrang für den ÖV, Rad- und Fußgängerverkehr! Wir müssen aussteigen aus dem Teufelskreis: mehr Autos – mehr Straßen – noch mehr Autos – noch mehr Straßen usw. Deshalb haben sich verschiedene Bürgerinitiativen, Vereine und Verkehrsengagierte in der Initiative Verkehrswende Niederösterreich zusammengefunden, um diesen Forderungen gemeinsam Gehör zu verschaffen.

Die Hauptanliegen

  • Jede weitere Förderung des Autoverkehrs stoppen
  • Keine neuen Transitschneisen
  • Ausbau und Verbesserung der regionalen Bahnlinien
  • Ausbau und Verbesserung der Buslinien
  • Einbeziehung der Raumplanung in die Verkehrspolitik, um zusätzlichen Verkehr zu vermeiden
  • Überregionalen Radverkehr in die Zuständigkeit des Landes übernehmen
  • Mehr Raum und mehr Sicherheit für FußgängerInnen!

 

 

*) Budgetzahlen sind zu prüfen