Für die Stadt ebenso wie für zahlreiche zivilgesellschaftliche Initiativen, die ihre Ideen und ihr Herzblut in die Bewerbung St. Pöltens als Europäische Kulturhauptstadt 2024 gesteckt haben, war die zurückliegende abschlägige Entscheidung eine bittere Enttäuschung.

Gemeinsam mit der Stadt St. Pölten bewarb ein zivilgesellschaftliches Initiativen-Netzwerk mit dem verbindenden Slogan „Kultur macht Klima“ eine „Klima- und Kulturhauptstadt 2024“. Das inzwischen 15 Initiativen umfassende Netzwerk plädiert mit seiner Projektidee für eine Bündelung der Energien in Richtung einer europaweit richtungsweisenden

Klimahauptstadt 2024

4. Dezember 2019: Initiativennetzwerk präsentiert Klimahauptstadt 2024 Projekt im Rathaus St. Pölten
Illustration von Greenpower: Vision für eine Menschen- umwelt- und klimafreundliche Hauptstadt St. Pölten

Die Verkehrswende NÖ koordiniert ihre Zielsetzungen mit der Radlobby St. Pölten hinsichtlich einer menschen- und klimagerechten Mobilitätszukunft.

Mit ihrem Engagement bezieht sich die Verkehrswende NÖ auch auf eine von bundespolitischer Seite ausgesprochene Einladung zum nationalen Schulterschluss (vgl. Stellungnahme auf Seite 2). Das Initiativennetzwerk greift diese Einladung mit dem vorgestellten Projekt gerne auf und ermutigt seinerseits zu einem Schulterschluss zwischen Zivilgesellschaft, Stadt St. Pölten, Land Niederösterreich und dem Bund.

Die weiteren Initiativen haben Expertise in verschiedensten Bereichen – von der zeitgemäßen Weiterentwicklung dörflicher Strukturen über Bildungsinitiatitven zur Nachhaltigkeit bis hin zu Faunistikforschung auf internationalem Niveau. Sie können damit einen ganzheitlichen Beitrag zu einer künftig federführenden Stellung der Region im Umwelt- und Klimaschutz leisten.

Als Klimahauptstadt 2024 soll die Region St. Pölten in den kommenden Jahren zu einem international angesehenen Hotspot für Nachhaltigkeit, Klima- und Artenschutz entwickelt werden.

DS, 191206

Zur Homepage: klimahauptstadt2024.at

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