Region: nördliches Waldviertel

Kurzbeschreibung: Noch im Jahr 2010 publizierte das Land NÖ Schienenprojekte, die bis zum Jahr 2010 verwirklicht werden sollten, darunter auch der Lückenschluss von Fratres nach Slavonice. Nachdem das Land die Strecke von den ÖBB übernommen hatte und damit der Weg für den Lückenschluss frei war, wurde sie zu einem Großteil zerstört, um in einen Radweg umgewandelt zu werden.

Kritik: Heute endet das Schnellbahnnetz wenige Hundert Meter vor der tschechischen Grenze. Obwohl sich sich in unmittelbarer Nähe die Therme Laa befindet, deren Gäste zu rund einem Drittel aus der Tschechischen Republik kommen – freilich nicht per Bahn.

Wir haben Alternativen!

Eine Regionalbahn bringt neue wirtschaftliche Impulse für den Öffentlichen Personenverkehr sowie für den Güterverkehr.

Die Reaktivierung des Eisenbahngrenzüberganges Fratres – Slavonice plus Wiederinbetriebnahme des Abschnittes Waidhofen/Thaya – Slavonice würde neue Möglichkeiten für Personen- und Güterverkehr in Südmähren/Jihlava und im nördlichen Waldviertel bedeuten. Vor allem würde dadurch erst eine Verknüpfung der beiden Regionen durch Öffentliche Verkehrsmittel erfolgen.

  • Generelle Einführung eines durchgängigen integrierten Taktfahrplans mit Taktknoten Schwarzenau.
  • Anpassung des Busliniennetzes (Keine Parallelverkehre zur Bahn!).
  • Zubringerlinie zum Bahnhof Dobersberg, Verbindung von Heidenreichstein mit Raabs/Thaya über Kautzen – Dobersberg – Karlstein.
  • Taktknoten Dobersberg
  • Abstimmung der Busfahrpläne auf die Bahnfahrpläne (Bus als Zubringer zur Bahn) mit kurzen Umsteigezeiten und mit Taktverkehren
  • Information der Bevölkerung über das Angebot im Öffentlichen Verkehr (aktive Werbung)

Ein gesteigerter Zubringerverkehr würde auch zu einer Stärkung der Franz-Josefs-Bahn führen.

Schienenlückenschlüsse nach Tschechien bei Fratres und Laa/Thaya