Beim Tausch von Glühbirnen durch moderne LED-Lampen liegt die Energieeinsparung bei 1:10. Beim Wechsel vom Benziner aufs Rad gehts noch viel besser: 1:20 per Hollandrad und gar 1:26 per Rennrad. Sogar ein schwimmender Mensch schafft mehr als der Elektro-Kleinwagen.

Energie kann nie gewonnen, sondern immer nur umgewandelt werden. Je größer unser Energiebedarf ist, desto größer sind auch die negativen Auswirkungen auf Umwelt und Klima.

Egal ob mit Batterie, Benzin oder Brennstoffzelle: Kraftfahrzeuge, die ein Vielfaches ihrer Insassen wiegen, verbrauchen unnötig viel Ressourcen und Energie, z.B. aus Photovoltaik-Anlagen auf grüner Wiese. Solche Anlagen verbrauchen natürlichen Lebensraum und tragen damit weiter zur Umweltzerstörung und Klimaerwärmung bei.

Um z.B. Energie für einen einzigen Kilogramm Honig zu speichern, sind Bienen auf reichlich unverbauten, möglichst schadstofffreien Lebensraum angewiesen. Tausende Bienen arbeiten wochenlang und fliegen mehrere Millionen von Blüten an, um etwa 4 kg Nektar für 1 kg Honig zu sammeln.

Mit der Energie, die in einem Kilogramm Honig steckt, schafft ein konventionelles Benzinauto 5km, ein Elektro-Kompaktwagen 18km. Mit derselben Energiemenge schwimmt ein Mensch 20km, bewältigt 65km zu Fuß, fährt per Hollandrad 101km und mit dem Rennrad sogar 132km.

Eine ganzheitliche Betrachtung zeigt, dass z.B. jeder Mensch, der in Wien per Rad statt per Auto unterwegs ist, einen volkswirtschaftlichen Nutzen von etwa 1 € pro gefahrenem km generiert.

Zur Erreichung von Klimaschutzzielen gibt es somit kaum ein effektiveres und kosteneffizienteres Mittel, als Menschen bestmöglich beim Umstieg auf aktive Mobilität zu unterstützen.